Montag, 28. Januar 2008
Bienen Gentechnik
Über gentechnisch veränderte Pflanzen hab ich vor einiger Zeit schon mal in einem anderen Blog geschrieben. Ich halte das Risiko für den Menschen bei gentechnisch veränderten Pflanzen für nicht ausreichend abschätzbar.
Mittlerweile schreitet der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen fort. Was in der Gesetzesänderung als Verschärfung der Regeln dargestellt wird, wird an anderer Stelle auch anders interpretiert. Die Honigbiene habe einen Flugradius von 3 km und wird den Pollen gentechnisch veränderter Pflanzen in einem riesigen Gebiet verteilen. Die Bauern haften weiterhin für die Verunreinigung von Saatgut auf benachbarten Flächen. Der Abstand von genmanipulierten Mais zu anderen Flächen muss mindestens 150m betragen.
Imker fürchten die Auswirkungen der Gentechnik. Gentechnisch veränderter Mais produziere ein eigenes Insektizid. Beobachtet wurde laut zitierter Quelle der Rückgang der Artenvielfalt bei Insekten und Wildpflanzen. Imker fühlen sich zwischen den Fronten, denn einerseits befürchten die konventionell arbeitenden Bauern die Verunreinigung ihrer Pflanzen durch die Bienen. Den “Gen-Bauern” drohen wiederum hohe Schadenersatzforderungen, wenn Pflanzen der benachbarten Felder verunreinigt werden.
Informationen zu möglichen rechtlichen Schritten für Speisemaisanbauer und Imker. Speisemaisanbauer kann man leicht werden: mit Bantam-Mais, einer samenfesten leckeren Zuckermaissorte.



Ihr Kommentar ist gern gesehen!