Ostsee Forum - Experimenta Fehmarn Wissenschaft Spielend Lernen

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08. Februar 2012, 20:26:54 Nachmittag

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Autor Thema: Experimenta Fehmarn Wissenschaft Spielend Lernen  (Gelesen 4616 mal)
Helge Siems
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Es gibt nichts, was man nicht besser machen könnte


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« Antwort #8 am: 19. November 2010, 13:34:11 Nachmittag »

Nach der Saison in diesem Jahr bin ich endlich mal dazu gekommen, der Experimenta einen Besuch abzustatten. Ich fand die Ausstellung überzeugend und weiß jetzt, dass ich dort guten Gewissens meine Gäste hinschicken kann. Die große Auswahl macht es leicht, sich hier eine ganze Zeit lang aufzuhalten. Dafür muss einen dann auch nicht jedes Ausstellungsstück minutenlang fesseln. Das gilt insbesondere auch für den Besuch mit Kindern.

Wie bei vielen Attraktionen gilt sicherlich auch hier, dass der beste Tag für einen Besuch bei allerbestem Strandwetter ist. An anderen Tagen wird es vermutlich mitunter sehr voll sein.

Mittlerweile befinden sich in den Hallen neben der Experimenta noch die Ausstellungen Planet Erde und  das Expeditionsmuseum. Diese habe ich aber nicht besucht.

Nicht nur die Experimenta, insgesamt lohnt sich ein Besuch im Hafen Burgstaaken. Siloclimbing ist etwas besonderes und die Cartbahn bringt auch Spaß.
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Helge Siems
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Es gibt nichts, was man nicht besser machen könnte


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« Antwort #7 am: 23. Juli 2004, 21:32:21 Nachmittag »

Heute war der Beilage "Urlaub in Norden" der Lübecker Nachrichten zu entnehmen, dass der Betreiber der Experimenta Fehmarn, Clas Schröder alle Exponate (bis auf eins) selber gebaut hat. Verwendung haben dabei z.B. diverse technische Teile aus der Landwirtschaft, wie Kugellager aus einer Windkraftanlage oder Saugschläuche aus einer Pflanzenschutzspritze.

Ich bin immer noch nicht da gewesen, aber mir wird die Experimenta immer sympatischer. Wenn eine einzelne Person dahinter steht, wird so etwas meist mit mehr Herz betrieben als wenn Angestellte (beispielsweise von Kurverwaltungen ;)) gekaufte Teile verwalten ... Nicht so ernst nehmen, die Kurverwaltungen haben auch ihre Berechtigung. ;)
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Claudia
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« Antwort #6 am: 23. Juli 2004, 02:22:17 Vormittag »

Die Phänomenta in Flensburg ist absolut empfehlenswert. Besonders zu empfehlen ist, sich viel Zeit mitzubringen (2 Stunden sind auf jeden Fall zu wenig!). Die physikalischen "Phänomene" sind  hervorragend präsentiert und anschaulich dargestellt - für Kinder und Erwachsene gleichermaßen verblüffend . Viel zum Ausprobieren, jede Menge optische Täuschungen und vor allem müssen die Besucher auf viele Effekte durch logisches Denken selbst kommen. Die Ausstellung geht über mehrere Etagen. Ich weiß nicht, ob sich die Leser noch von zum Teil so einfachen aber effektvollen Mitteln beeindrucken lassen - für uns war es ein Spitzen-Ausflug, der auch bei Wiederholung nicht langweilig würde. Die Ausstellung existiert schon länger, deshalb sind nicht alle Exponate neuwertig, tut aber dem Spaß keinen Abbruch. Die Flensburger Förde bietet hinterher dann auch noch richtig gute Entspannung - also wer die Phänomenta sehen will, sollte gleich einen ganzen Flensbuirg-tag einplanen und wird merken: die Zeit reicht kaum aus.
Grüße Claudia
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Helge Siems
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Es gibt nichts, was man nicht besser machen könnte


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« Antwort #5 am: 30. Juni 2004, 11:59:01 Vormittag »

Sowas aehnliches wie die Experimenta scheint es auch in
Flensburg und Peenemünde zu geben (und auch in Lüdenscheidt).

Hier heisst es PHÄNOMENTA und scheint in groesserem Stil
zu laufen. Ich gehe mal davon aus, dass der Ausgangspunkt
Lüdenscheidt ist (auch wenn die Webauftritte grundverschieden
sind). Hier wird das ganze von einer rechtsfaehigen Stiftung
betrieben und es gibt eine Zusammenarbeit mit der Fernuni
Hagen.

Weiss jemand genaueres über PHÄNOMENTA?
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Helge Siems
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« Antwort #4 am: 24. Juni 2004, 08:24:00 Vormittag »

Und hier noch die Quelle zu dem von Leuchtturm zitierten Artikel:

"PHYSIK - so blickt man durch " Experimente in der Bootshalle: Man muss kein Physik-Genie sein, um auf Fehmarn den „Aha"-Effekt zu erleben - im neuen „Science-Center". VON GERD-J. SCHWENNSEN
http://www.fehmarn-inside.de/article212.html

;-)
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Leuchtturm
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« Antwort #3 am: 23. Juni 2004, 22:01:00 Nachmittag »

Und hier noch der passende Link zur Homepage:

http://www.experimenta-fehmarn.de/body_index.html

Gruß Leuchtturm :)
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Leuchtturm
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« Antwort #2 am: 23. Juni 2004, 21:57:52 Nachmittag »


"EXPERIMENTA" soll die neue Attraktion im Hafen Burgstaaken werden
Datum: Montag, 17.Mai. @ 21:54:20 PDT
Thema: Schlagzeilen


"PHYSIK - so blickt man durch " Experimente in der Bootshalle: Man muss kein Physik-Genie sein, um auf Fehmarn den „Aha"-Effekt zu erleben - im neuen „Science-Center". VON GERD-J. SCHWENNSEN



BURGSTAAKEN A.F.:
- Das Duty-free Geschäft ist längst Vergangenheit. „Edutainment" lautet auf Fehmarn das Zauberwort der Zukunft. Noch schlummern aber viele Pläne für den Hafen Burgstaaken in der Schublade. Doch in einer 1000 Quadratmeter großen Bootshalle hat die Zukunft bereits begonnen: im Sci-ence-Center „Experimenta". Es ist für alle Altersgruppen etwas dabei. Da sinkt, wie von Zauberhand geführt, eine kleine Flasche im Gaszylinder. Mit der 3-D-Brille blickt man bei der Buch-Lektüre plötzlich in eine schier „unendliche Tiefe". Und nebenan kehren bunte Würfel ihr Innerstes nach außen -weil sie ständig zwischen konvex und konkav hin- und herpendeln.
Alles verstanden? Keine Angst: Mit ebenso kurzen wie einfachen Erläuterungen erklärt Betreiber Clas Schröder, dass hier nirgendwo gezaubert wird, sondern es für alle Effekte eine ganz einfache und einleuchtende Begründung gibt. Um das zu verstehen, muss man kein Physik-Genie sein. Auch der 30-jährige Sahrensdorfer, eigentlich ein gelernter Landwirt, brachte in der Schule in Physik eher mittelmäßige Leistungen. „Mein Lehrer würde lachen, wenn er wüsste, dass ausgerechnet ich heute ein kleines Physik-Museum aufmache", gesteht Schröder offen ein.
Er hat die Exponate, die die Besucher so sehr ins Staunen versetzen, sogar selbst gebaut - und erweitert die Ausstellung ständig weiter. Seinen eigenen Aha-Effekt erlebte Schröder vor vier Jahren in Amsterdam. „Warum nicht auf Fehmarn?" war er spontan vom unverkrampften Umgang mit physikalischen Phänomenen begeistert. Auf Auslandsreisen nach Schweden oder in die USA sammelte Schröder weitere Ideen, natürlich kennt er auch die „Phänomenta" in Flensburg. Im vergangenen Herbst gab es einen ersten zweieinhalbwöchigen Probelauf in der großen Halle, in der wintertags Boote einquartiert werden. Labor, Museum und Spielplatz zugleich - schon damals stieß der exklusive LN-Bericht auf großes Interesse. Doch erst in dieser Saison startet die „Experimenta" richtig. Mit einem breiten Angebot an Effekten: Unterschiedlich lange Rohre leiten jeweils nur bestimmte Schallfrequenzen durch - wer hinhört, erlebt (fast) ein richtiges Meeresrauschen. Oder der „unendliche Raum": Auf spektakuläre Weise erfährt der neugierige Besucher, wie weit er tatsächlich gucken kann.
Natürlich kommen auch die Energie-Phänomene unserer Gegenwart ins Spiel - die Solar- und die Windenergie. Schröder: „Eigentlich sind es alles Dinge aus dem Alltag, die man hier richtig erleben kann." Wenn es gut läuft, könnte die „Experimenta" sogar ganzjährig öffnen. Ein gutes Omen: Genau in dieser Halle ist einst Evelyne Schöpf mit dem „Meereszentrum Neptun" gestartet. Heute zählt das „Meereszentrum Fehmarn" zu den Top-Adressen für die Schleswig-Holstein-Urlauber.

Bis September geöffnet. Am Burger Marktplatz vorbei, immer geradeaus in Richtung Hafen, vor den Silos am „Cafe-Kontor" rechts rein und dann direkt neben der Go-Kart-Bahn: Wer am Ende erfolgreich die „Experijnenta" in Burgstaaken gefunden hat, wird in der etwas versteckt liegenden Bootshalle belohnt -nämlich auf höchst originelle Weise zum Sehen, Staunen und Verstehen verführt. Geöffnet ist dieses „Science-Cen-ter" vom Mai bis zum September täglich (auch sonntags) von 10 bis 19 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro, für Schüler, Studenten, Senioren und Behinderte vier. Im Alter von vier bis zwölf Jahren kommt man für drei Euro rein, wer noch jünger ist, muss gar nichts zahlen. GJS
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« Antwort #1 am: 23. Juni 2004, 20:07:37 Nachmittag »

Heute ist mir mal wieder ein Flyer in die Haende gefallen.
Er wirbt fuer das Experimenta Science Center Fehmarn.

Laut Aussage des Flyers soll es so etwas wie eine Knoff
Hoff Show zum Anfassen sein. Fuer Kinder und Erwachsene
konzipiert soll hier auf 700 m² Lernen mit Spielen verbunden
werden.

Einige Schlagworte aus dem Prospekt:

- Wasserantrieb
- Riesen-Seifenblasen
- Ein unendlicher Raum
- Gravitationstrichter
- Das Riesen-Pendel
- Solarenergie
- Logisch puzzeln
- gefrorene Schatten
- Schwebende Objekte
- Forschungs U-Boot Repró
- unlogische Mathematik
- Der verzerrte Raum
- Blitze & Elektrizität
- Schwingungen
- Laser
- Plasmakugel
- Schall-Reflektor
- Licht in Kurven
- Doppelhelix

Am interessantesten klingt hier "unlogische Mathematik" ;-)

Wie auch immer. Auch Schulklassen soll fuer die Faecher
Mechanik, Optik,  Akustik, Mathematik, Chemie und Elektizität
etwas geboten werden.

Klingt an sich ganz interessant. Ich bin gespannt auf Eure
Erfahrungsberichte, da ich in naechster Zeit wohl nicht nach
Fehmarn kommen werde.
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