In Stralsund findet zur Zeit eine
Fachtagung mit rund 200 Teilnehmern aus Deutschland, England und Kanada statt, bei der es um die Wiederansiedlung der Kegelrobbe in der Ostsee geht.
Kegelrobben sind keine Seehunde, sondern unterscheiden sich von diesen durch ihre
massigere Gestalt. Kegelrobben werden bis zu 230 cm lang und 220 kg schwer.
Die Ostsee-Kegelrobbe gilt zudem als eigenständige Art und ist aufgrund der Bejagung durch Fischer (die diese als Konkurrenz ansahen) fast nur noch in der nördlichen Ostsee (Schweden und Finnland) verbreitet.
Zu Gast sind Kegelrobben oefter im
Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Und hier sollen diese auch wieder angesiedelt werden. Sehen werden wir Menschen die Kegelrobben sicherlich nicht so oft, denn fuer die Wiederansiedlung (wen wundert's) sind vor allem ausreichend Ruheplätze notwendig, die u.a. der
Nationalpark natuerlich zur Verfuegung stellt.
Wer an der Ostsee in Schleswig-Holstein sehen möchte, wie die natürliche Ostsee einmal ausgesehen haben mag, sollte sich einmal im
Naturschutzgebiet Schmoel umsehen. Wer weiss, vielleicht können wir auch hier irgendwann einmal wieder Kegelrobben als Gäste begrüssen.