Gäste fragten mich, wie es eigentlich mit dem
Nauticpark Dahme steht. Laut
Lübecker Nachrichten vom 11.5.2008 sei geplant, am südlichen Ende der Strandpromenade einen Bootshafen mit 200 Liegeplätzen zu bauen. Am Land ist ein neues Baugebiet am südlichen Kampland ausgeschrieben, auf dem ein Hotel mit 100 bis 150 Betten entstehen solle. Dazu seien hinter dem Hotel in einem Park um einen anzulegenden See Ferienhäuser mit 1,5 Geschossen geplant.
Der "dänische Konzeptentwickler" Lars R. Hansen könnte nach meiner kurzen Recherche ein Vertreter der Firma
Architekton sein. Sehr aktiv an der Ostsee ist auch die
Kristensen Group, ebenfalls mit dänischen Wurzeln.
Nach telefonischer Auskunft der Kurverwaltung Dahme sei die Projektplanung noch nicht abgeschlossen. Möglicherweise geht es bei den Verhandlungen noch um den Betrieb des Hafens. Nach herrschender Meinung ist ein Bootshafen mit 200 Liegeplätzen schwierig wirtschaftlich zu betreiben. Vergleichbar sei das mit dem Betrieb eines Campingplatzes. Auch wenn ein befreundeter Campingplatzbetreiber mir sagte, dass dort der Trend zu kleineren Plätzen gehe.
Meine Meinung: als Imageträger ist ein Hafen unbestritten sehr gut geeignet. Der Betrieb und die Pflege der Hafenanlage sollte dennoch langfristig geklärt sein.
Ich bin aber positiv gestimmt und gehe davon aus, dass sich die kompetenten und erfahrenen Dahmer Gemeindelenker dabei nicht über den Tisch ziehen lassen. Deutsche Investoren stehen in dem Ruf, nur dann zu investieren, wenn der Staat bezahlt. Gerüchten zu folge sei dies bei aktuellen Projekten in Mecklenburg-Vorpommern der Fall gewesen. Vielleicht sind die Dänen da "anders gewickelt" und Dahme muss keinen zusätzlichen Kredit aufnehmen, um das Projekt für die Investoren zu finanzieren. Dann freue ich mich auf eine Bereicherung von Dahme durch den Nauticpark.