Unser Kräutergarten auf dem Mühlenhof in Grube entwickelt sich zunehmend. Bisher sind sieben Trockenmauern bzw. Schotterbeete entstanden, auf denen diverse mediterane Kräuter wachsen. Unter anderem finden Sie etwa 10 verschiedene Arten Thymian, weiterhin Oregano, Rosmarin und Sorten Salbei in unterschiedlichen Ausführungen, Heilkräuter wie Baldrian, Johanniskraut und Heiligenkraut sowie Weinraute, Zitronenverbene, Pimpinelle und anderes. Vier der sieben Schotterbeete stehen auf unserem Rondell in der Hofeinfahrt. Hier haben wir im Jahr 2010 über 120 Kräuter gepflanzt.
Überall auf dem Grundstück verstreut finden Sie 10 bis 15 verschiedene Sorten Minze für Tee oder als Garnierung für Süßspeisen. Gerne dafür genommen wird auch Zitronenmelisse, die auch gemeinsam mit Pfefferminze als Tee an heißen Sommertagen eine herrliche und gesunde Erfrischung ist. Petersilie, Schnittlauch, Schnittkoblauch für die tägliche Küche gibt es natürlich auch in unterschiedlichen Ausführungen an verschiedenen Stellen auf unserem ca. 10.000 m² Natur- und Erlebnisgrundstück. Dazu gibt es in den bewußten wilden Ecken des Ferienhofes während des ganzen Jahres gesunde Wildkräuter wie Brennessel, Spitzwegerich, Giersch, Löwenzahn.
Wer mehr über Wildkräuter erfahren möchte, sollte sich unsere Wildkräuterseminare mit Marie-Luise Stiawa vormerken.
Wir werden Wildkräuter in ihrer natürlichen Umgebung besuchen und anfangen, uns mit ihnen bekannt zu machen. Dazu gehört das Wahrnehmen mit allen Sinnen, das intuitive Erfassen des Pflanzenwesens, naturwissenschaftliche Informationen, Mythen und Geschichten, das Sammeln und Haltbarmachen und die Herstellung von einfachen Hausmitteln. (Termine auf Anfrage)
Wir legen bei unserer Gartengestaltung Wert auf funktionierende Kreisläufe. Vögel und Fledermäuse sollen hier reichlich Nahrung finden. Das bedingt, dass Insekten und Schmetterlinge sich wohlfühlen. Voraussetzung dafür ist, dass neben der Kultivierung von verschiedenen heimischen Pflanzen auch etwas Natur zugelassen wird, die der eine oder andere als Unordnung auffassen wird. Tiere werden auch angelockt durch diverse Nistkästen, Insektenquartiere und künstliche Quartiere für etwa 600 Fledermäuse, die uns die nachts Mücken vom Leib halten. Tagsüber sind unsere rund 50 Schwalben für den Verzehr von stechenden Insekten zuständig und dürfen dafür kostenlos am Haus und in den Ställen ihre Jungen großziehen.
Wer gerne Beeren nascht, ist auch richtig bei uns. Monatserdbeeren auf dem Naturspielplatz für die Kinder, Johannisbeeren in verschiedenen Ausführungen, Jostabeeren, Himbeeren, Erdbeeren und Walderdbeeren. Wildwachsende Brombeeren und kerngesunde Holunderbeeren sind natürlich auch hier zu finden.



