Gesundheit ist einer der aktuellen Megatrends. Die Förderung der Gesundheit ist für viele Menschen eines der wichtigsten touristischen Motive für einen Urlaub an der Ostsee. Es gibt Ostseebäder und Ostseeheilbäder. Was ist eigentlich der Unterschied?
Ein Seebad ist ein Ort an der See. Ein Ostseebad ist dementsprechend ein Seebad an der Ostsee. Ein Ostseeheilbad hat eine staatliche Anerkennung als Kurort. Diese Anerkennung als Kurort erfolgt durch das zuständige Landesministerium. Basis sind dabei die Begriffsbestimmungen – Qualitätsstandards für die Prädikatisierung von Kurorten, Erholungsorten und Heilbrunnen des Deutscher Heilbäderverband e.V..
Demnach muss ein Ostseeheilbad über die folgenden Eigenschaften verfügen:
a) Lage an der Ostseeküste oder in deren unmittelbarer Nähe (Entfernung der Orts- oder Ortsteilmitte nicht mehr als 2 km vom Strand);
b) therapeutisch anwendbares und durch Erfahrung bewährtes Bioklima mit Dosierungsmöglichkeit der Klimareize, sowie erhöhte Anforderungen an die Luftqualität;
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c) allgemeine und spezielle Anforderungen für Kureinrichtungen;
d) Umweltschutz;
e) Feststellung der medizinisch anerkannten Hauptheilanzeigen und Gegenanzeigen durch wissenschaftliche Gutachten.
Das Ostseeheilbad Dahme erfüllt diese Voraussetzungen seit vielen Jahren. Das Ortszentrum liegt direkt an der Ostsee. Es gibt keine grösseren Gewerbebetriebe, die die Luftqualität beeinträchtigen könnten. Die Autobahn ist über 10 km von Dahme entfernt. Es gibt in Dahme zwei Badeärzte, die eine ambulante Badekur medizinisch begleiten können.
Das Ostseeheilbad Dahme hat mit der aufwändigen Modernisierung des ehemaligen Kurmittelhauses zum Sport- und Gesundheitszentrum den Gesundheitstourismus als Trend erkannt und ist für die Zukunft im Gesundheitstourismus bestens gerüstet. Dazu gehören auch Sportangebote wie tägliche Strandgymnastik und Nordic-Walking-Kurse.
Die Begriffe Wellness, Medical Wellness und Gesundheitstourismus werden häufig vermischt. Hier bedarf es auch einer genauen Unterscheidung.



