Brennnessel

Brennnessel ist im Garten mitunter lästig, in der Küche aber eine extrem wertvolle Zutat. Verarbeitet werden können Brennnesseln als Tee oder kleingehackt im Kräuterquark oder auch als Zutat im Salat. Am gehaltvollsten sind die oberen Blätter einer nicht blühenden Pflanze. Nach der Blüte sind die Samen der Brennnessel sehr gesund. Sie können einfach in der Pfanne geröstet werden und schmecken dann ähnlich wie Sesam.

Brennesseln enthalten z.B. viel Eisen, Vitamin C (mehr als Zitrone), Vitamin A + B-, Vitamin E, Kalzium, Kalium, Magnesium, Kieselsäure, Spurenelemente, Chlorophyll, Carotiniode, Flavonoide.

Als Heilmittel wirkt Brennessel zum Beispiel harntreibend, entwässert damit das Gewebe und hilft bei der Ausscheidung von überschüssigen Chlorid – Ionen, Harnsäure und Harnstoff.

Auch Schafe und Pferde fressen sehr gerne Brennnesseln, allerdings nur wenn sie abgemäht und leicht angewelkt sind. Was schon bekannter ist: Raupen verschiedener Schmetterlinge benötigen Brennnesseln als Futterpflanze und Brennnesseljauche ist ein hervorragender Stickstoffdünger.

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