Wagrien

Wagrien bescheibt grob die Halbinsel zwischen der Hohwachter und der Lübecker Bucht. Das entspricht in etwa den heutigen Landkreisen Plön und Ostholstein. Der Begriff geht laut Wikipedia auf slawisch: „Die an den Buchten leben“ zurück.

Die Beschreibung der Landschaft als Wagrien hat im aktuellen Sprachgebrauch keine große Bedeutung mehr. Das Wort Wagrien trifft der aufmerksame Besucher aber regelmäßig bei Namen von Häusern, Geschäften oder Straßen.

Die Halbinsel Wagrien hat einen starken landschaftlichen Wandel hinter sich. Die mit etwa 5000 Hektar grösste Niederung Oldenburger Graben hat sich in den letzten 1000 Jahren von einer Fjordlandschaft über den zweit größten See Schleswig-Holsteins (nach dem Plöner See) zum besiedelten Gebiet gewandelt.

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